📅 10.-14. März 2026
📍Koelnmesse
🏆 5. Platz
Nach fast einem Jahr ohne Wettkämpfe war es endlich so weit: Es ging für uns nach Köln zu den German Open 2026! Zwischen intensiver Arbeit, spannenden Spielen und vielen gemeinsamen Momenten wurde die Reise schnell zu einer Mischung aus Betriebsausflug, Dienstreise und Klassenfahrt.




Ein herausfordernder Start
Nach der Anreise und dem Aufbau am Dienstag begann am Mittwoch der erste offizielle Wettkampftag. Neben zahlreichen Anpassungen an Hard- und Software standen direkt die ersten beiden Spiele auf dem Programm.
Gleich zu Beginn trafen wir auf die TIGERs Mannheim, den amtierenden Weltmeister. Erwartungsgemäß mussten wir uns hier deutlich geschlagen geben, konnten aber insbesondere für unsere Software- und Strategieentwicklung wertvolle Erkenntnisse mitnehmen.
Die Zeit bis zum zweiten Spiel wurde intensiv genutzt, um erste Verbesserungen umzusetzen. Auch im Hardware-Bereich konnten wir Fortschritte erzielen und bereits abgeschriebene Roboter wieder einsatzfähig machen. Im Spiel gegen die KIKS aus Japan zeigten sich dann erste positive Entwicklungen: stabilere Systeme und eine insgesamt strukturiertere Spielweise. Auch wenn das Spiel verloren ging, war der Fortschritt klar erkennbar.
Und trotz aller Herausforderungen blieb eines konstant: der Spaß im Team.
Fortschritte und Inspiration abseits des Spielfelds
Der zweite Tag startete mit einem spontanen Testspiel – erneut gegen die KIKS. Die über Nacht umgesetzten strategischen Anpassungen zeigten Wirkung und führten zu einem deutlich besseren Spielverlauf.
Im Anschluss folgte die offizielle Eröffnung des RoboCups, bei der unter anderem Dorothee Bär als Schirmherrin ihre Begeisterung für Robotik und Innovation teilte. Am Nachmittag bot sich uns die Gelegenheit, die parallel stattfindende didacta zu besuchen. Besonders die Robotik-Stände waren für uns ein Highlight: spannende Gespräche, neue Eindrücke und die Möglichkeit, selbst verschiedene Systeme auszuprobieren.
Das letzte Spiel des Tages gegen die Immortals verlief jedoch nicht wie erhofft. Es wurde deutlich, dass es unseren Robotern noch an Durchsetzungsfähigkeit im Angriff fehlte. Für unser Strategie-Team bedeutete das: zurück an den Code!
Ein starker Abschluss und ein Blick nach vorn
Die harte Arbeit zahlte sich am dritten Tag aus. Nach einer kurzen (oder eher langen) Nacht voller Optimierungen zeigte das Team im letzten Gruppenspiel gegen ER-Force eine deutlich verbesserte Leistung. Auch wenn das Spiel mit 2:0 verloren ging, war es ein spannendes Match auf Augenhöhe und ein klarer Fortschritt im Vergleich zu den vorherigen Spielen.
Zusätzliche Testspiele gegen weitere Teams rundeten den Tag ab und lieferten wertvolle neue Erkenntnisse.
Auch ohne Pokal oder Medaille ziehen wir ein positives Fazit: Wir haben uns technisch weiterentwickelt, sind als Team enger zusammengewachsen, haben neue Mitglieder erfolgreich integriert und vor allem viele schöne Momente erlebt. Den letzten Tag nutzten wir schließlich, um Köln noch einmal gemeinsam zu genießen, bevor es nach der Siegerehrung zurück nach Hause ging.
German Open 2026 – es war uns ein Fest!





